10. Feb 2026
Die Elisabethkirche in Kassel wird nach dem Dacheinsturz zu einem provisorischen Kunstraum und verspricht spannende Entwicklungen. Am 27. und 28. Februar präsentieren sieben Künstlerinnen und Künstler und eine „Klasse“ ihre visionären Ideen für diesen außergewöhnlichen Ort. Eine der Ideen wird im documenta Sommer 2027 verwirklicht.

Die Elisabethkirche am Friedrichsplatz gehört gerade zu den besonders aufregenden öffentlichen Räumen in Kassel. Durch den Dacheinsturz, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde, ist ein provisorischer Raum entstanden, der außerordentlich spannende Entwicklungen verspricht. So wird es auch 2027 im documenta-Sommer wieder ein Kunstprojekt in dieser Kirche geben.
Für den 27. und 28. Februar lädt die Vorbereitungsgruppe sieben Künstlerinnen und Künstler und eine „Klasse“ ein, ihre Ideen für die Elisabethkirche im documenta-Sommer 2027 vorzustellen. Die Kunstschaffenden kommen aus Unsleben, Berlin, Düsseldorf, Kassel, Rotterdam und Italien: Marinella Senatore, Arcangelo Sassolino (David Melis), Paul Diestel/Slawomir Elsner, Klasse Mehrdimensionale Strategien (Freitag), Lara Almarcegui, Jan St. Werner, Monira Al Qadiri, Isabella Fürnkäs (Samstag).
Am Freitag, 27.02., 15 bis 19 Uhr, und am Samstag, 28.02., 13 bis 17 Uhr, ist der „Open space“ von Weit.Vorn (vormals Neue Denkerei) an der Friedrichsstraße 28, Kassel, der Veranstaltungsort der Ideenpräsentationen. Um Anmeldung an mail@kunst-raum-kirche.de wird gebeten, aber auch spontanes Kommen ist möglich.
Seit 2002 begleitet die Katholische Kirche mit der Präsentation von Kunst in der Elisabethkirche die internationale Kunstaustellung, die die Stadt Kassel alle fünf Jahre so stark prägt. 2022 hatte Birthe Blauth mit „Poems of Pearls“ für viel Aufsehen gesorgt. Sie verwandelte die Elisabethkirche durch eine sich über Innenraum und Seitenhöfe erstreckende, täuschend echt aussehende Kunstrasenfläche in einen Paradiesgarten.