Aluminiumband von „Statik der Resonanz“ wird aufgelöst

21.09.2017

Nach der Ausstellungszeit wird die Installation aus mehr als 4000 Aluminiumelementen aufgelöst. Die einzelnen Stäbe können für 30,- Euro erworben werden; davon gehen 10,- Euro an das Caritas-Projekt „Meine Chance“, das jungen Flüchtlingen die Möglichkeit gibt, den Hauptschulabschluss zu erwerben und Ausbildungsberufe kennenzulernen.

Nach dem für Oktober/November geplanten Abbau wird die Installation „Statik der Resonanz“ aufgelöst. Die einzelnen ca. 4000 Aluminiumstäbe, aus denen die Form sich zusammensetzt, werden dann als Edition freigegeben.

 

Bei der Aufsicht in der Elisabethkirche kann diese Edition für 30 Euro erworben werden; die einzelnen Aluminiumstäbe sind nummeriert und mit signiertem Zertifikat versehen. Hierzu wird die eigene Adresse hinterlegt, so dass nach dem Abbau die Stäbe zugesandt werden können; das Porto ist im Betrag enthalten. Eine andere Möglichkeit ist, Name und Adresse per E-Mail an kunst@katholische-kirche-kassel.de zu mailen. Dann wird die Nummer für ein Konto zugesendet, auf das die 30,- Euro zu überweisen sind.

 

Ein Drittel des Erlöses geht als Spende an „Meine Chance“  – Junge Flüchtlinge auf dem Weg zur Ausbildung", ein Projekt des Jugendmigrationsdienstes im Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. Es bietet jungen Flüchtlingen die Chance, ihr Leben hier selbstständig und selbstbewusst zu gestalten, indem sie den Hauptschulabschluss erwerben und Ausbildungsberufe kennenlernen. Im ersten Durchgang dieses Projekts, das im Sommer diesen Jahres zu Ende ging, bestanden alle Teilnehmer/innen die Hauptschulabschluss-Prüfung.

 

Für Anne Gathmann gehört es zum Kunstwerk, seinen Zusammenschluss wieder aufzulösen: „Die Arbeit wurde als temporäres, auf den Ort bezogenes Gebilde entwickelt, das dem Kirchenraum als Resonanzraum antwortet. Die Kurvenform findet sich in den Kräften zwischen den Elementen und in der Gravitationskraft ein. Es interessiert mich, diesen Zusammenschluss wieder aufzulösen und die einzelnen Aluminiumelemente dadurch zu verändern. Wenn ich sie mir in alle Richtungen sich verteilend vorstelle, denke ich dabei an einen Klang. Einen Zusammenhang zu bilden ebenso wie ihn aufzulösen ist transformativ. In Auflösung und Zerfall liegt nicht nur ein Verlust, sondern auch der Gewinn einer Freisetzung in einen veränderten Zustand.“