Pastorale Hinweise und Empfehlungen: Blasiussegen und Aschermittwoch

28.01.2021

Für die Spendung des traditionellen Blasiussegens und die Austeilung des Aschekreuzes am Aschermittwoch gibt es vom Bistum Fulda folgende Empfehlungen, die pandemiebedingt in den Gottesdiensten beachtet werden müssen. Hier finden Sie nähere Informationen.

Blasiussegen

Bei der Spendung des Blasiussegens in diesem Jahr ist wie folgt vorzugehen:

Zunächst wird – analog zur Praxis der Kommunionspendung in der Heiligen Messe – die ganze versammelte Gottesdienstgemeinde durch die Spenderin/den Spender mit den brennenden Kerzen in der Hand und unter Verwendung der gebräuchlichen Segensformel gesegnet.

Daran anschließend können die Gläubigen nach vorne treten und einen Einzelsegen erhalten, der dann möglichst unter Wahrung des Mindestabstands und ohne gesprochene Spendeformel, also „wortlos“ erteilt wird.

Alle tragen dabei – wie üblich – eine Mund-Nasen-Bedeckung.


Aschermittwoch

Für die Praxis der Austeilung der Asche am Aschermittwoch (in der Messfeier) hat die

Gottesdienstkongregation mit Datum vom 12. Januar 2021 eine entsprechende Note veröffentlicht.

Es ist wie folgt zu verfahren:

Nachdem der Priester das Segensgebet über die Asche gesprochen und sie ohne weitere Begleitworte mit Weihwasser besprengt hat, spricht er einmal für alle Anwesenden die im Römischen Messbuch enthaltene Formel: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ oder „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“.

Dann reinigt der Priester seine Hände, setzt die Maske auf, um Nase und Mund zu bedecken, und legt denjenigen, die zu ihm herantreten, die Asche auf oder nähert sich, wenn es angebracht ist, denjenigen, die an ihrem Platz stehen. Der Priester nimmt die Asche und lässt sie auf das Haupt eines jeden fallen, ohne etwas zu sagen.