Familiengebet und Hauskreis mit dem Gotteslob - Die Zeit der Corona-Krise ist eine Chance für den Glauben!

22.04.2020

Stefan Krönung, Pfr. : Eine ganze Weile ist es her, dass der damalige Papst Benedikt XVI. in der Münchner Kathedrale zu Kommunionkindern und ihren Eltern gesagt hat: „Bitte, betet auch zu Hause miteinander, beim Essen, vor dem Schlafengehen! Das Beten führt uns nicht nur zu Gott, sondern auch zueinander. Es ist eine Kraft des Friedens und der Freude. Das Leben in der Familie wird festlicher und größer, wenn Gott dabei ist und seine Nähe im Gebet erlebt wird.“


Jetzt in der Zeit der Corona-Krise denken wir an die vielen Kinder, deren Freude auf die Erstkommunion noch auf eine harte Geduldsprobe gestellt werden muss. Die Gefahr einer Ansteckung mit einer Krankheit ist im öffentlichen Raum nicht unerheblich!

Für uns, für unsere ganze Pfarrgemeinschaft, für die Familien und Hauskreise ist es aber auch ein Weckruf, denn Gott lässt sich im Gebet erleben!
Die Zeichen der Zeit dürfen wir im Glauben deuten!
Die Zeit der öffentlichen Gottesdienste und die großen Gemeinschaftserfahrungen sind noch für lange Zeit eine Zukunftsfrage.
Um uns und alle uns anvertrauten Menschen vor einem gefährlichen und neuartigen Virus zu schützen, braucht es Regeln, Vorkehrungen, Schutzmassnahmen und Besonnenheit.

 

Lasst uns also die Hauskirche entdecken, lasst uns Gebetskreise vernetzten und Glaubenserfahrungen auf dem Weg der Kontakte über Telefon, soziale Medien, Briefe und Päckchen teilen! Dafür ist jetzt Zeit! 

 

Mit dem Gebetbuch Gotteslob als Hausbuch Kirche gestalten - Aktion unserer Kirchorte St. Bonifatius, St. Elisabeth und St. Joseph

 

Ja! Nehmen Sie das Gesangbuch leihweise aus der Kirche mit nach Hause. Dort können Sie es gut nutzen! Es ist ungefährlich, erklärt uns der Kasseler Hygienearzt Dr. Markus Schimmelpfennig, der am Rothenberg in der Nähe des Marienkrankenhauses aufgewachsen ist. Die Ansteckung am Coronavirus sei über Bücher aus öffentlichen Bücherschränken oder Kirchen eher gering. Er erklärte das kürzlich in einem Radiointerview der Öffentlichkeit: "Papier und Bücher sind trocken. Und Trockenheit mag das Virus gar nicht. Auch wenn durch Niesen oder Husten Viren auf die Seiten eines Buches gekommen sein sollten, trocknen diese schnell, sodass es danach nicht zu einer Ansteckung kommen kann.“

 

Wenn die Pandemie zu Ende ist, dann bringen Sie das Buch wieder zurück in die Kirche St. Bonifatius oder nach St. Elisabeth oder in die Josephskirche. Das ist unkompliziert und geht ganz einfach.

 

Im neuen Gotteslob sind Texte gut angeordnet und hilfreich überarbeitet. So ist rasch eine gute Orientierung möglich und das Gotteslob kann sinnvoll als Hausbuch verwendet werden. Das ist vor allem auch für Anfänger hilfreich, für Menschen, die mit den traditionellen Gebräuchen nicht so vertraut sind. 

Es gibt ein Glossar zu religiösen Begriffen.

 

Der Bischof von Fulda schreibt im Vorwort zur 1. Auflage dazu: "...das Gotteslob will Anregung und Hilfe für das häusliche Beten Einzelner und in Gemeinschaft sein und den Reichtum des katholischen Glaubens in seinen Texten und Symbolen neu erschließen" (S. 7)

 

 

Sie haben keine Gelegenheit in der Kirche ein Gesangbuch zu holen? - Wir haben eine Idee für Sie!

 

Mit unserer Elisabethbuchhandlung in Kassel  (Bestellung über unser Zentralbüro) ist vereinbart, dass wir für Gemeindeglieder auf Antrag zum Sonderpreis das Gotteslob verschicken. Diese Aktion läuft bis zum anstehenden Pfingstfest! Wir helfen gerne! Melden Sie sich!


Foto: Stefan Krönung 
Foto: Stefan Krönung

Bitte borgen Sie sich für ihre Hausgemeinschaft jetzt ein Gotteslob aus unseren Kirchen

 

Gottesdienst und Andacht in Hauskreis oder Familie sind nicht abgesagt, sondern Kernstück unseres Glaubens. In unseren Kirchen liegen die Gebet- und Gesangbücher, damit sie in den Zeiten der Corona-Pandemie auch mit nach Hause genommen werden können. „Viele gute Anregungen sind dort für das Gebet allein oder in Gemeinschaft zu finden“, wirbt Pfr. Krönung. „Wenn wir wieder öffentliche Gottesdienste zusammen in unseren Kirchen feier können, dann bringen sie die Gebetbücher einfach wieder zurück.“