Konzert am Valentinstag begeisterte in der Elisabethkirche

17.02.2020

Kassel. Gitarrenträume!“ war das Konzert von „Magic acoustic Guitars“ am Valentinstag in der Elisabethkirche betitelt. Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer in der stimmungsvoll ausgeleuchteten Kirche erlebten über zwei Stunden Gitarrenmusik vom Feinsten.

Seit über elf Jahren zelebrieren Roland Palatzky und Matthias Waßer als Duo „Magic acoustic Guitars“ pure meisterliche Spielfreude und gehören zu den besten Gitarrenvirtuosen Deutschlands.
Zwischen Flamenco-Rhythmik mit druckvollem Barré-Akkordfundament und Multitechnik- Soli, bei denen Waßers linke Hand wie eine aufgescheuchte Spinne über die 36 Bünde seines Griffbretts krabbelt, war viel zu erleben. Seine Grifftechnik reicht bis in die oberen Lagen über das Schallloch hinaus, bis nahe an den Steg. Markantestes Stilelement der beiden Ausnahmegitarristen ist die percussive Deckenarbeit, bei der die Fingerknochen fantastisch effektiv auf die Hölzer der Edelinstrumente krachen und in eine einzigartige Klangsymbiose münden. Es wird geklopft, geschabt und gekratzt oder mit dem Violinbogen und Bottleneck gespielt. Von temporeich bis besinnlich werden alle musikalischen Register gezogen. Leichtfüßig und tänzerisch-elegant ist das musikalischer Klangzauber auf technisch allerhöchstem Niveau. 
Die einfallsreiche Programmgestaltung der beiden Profis erstreckt sich von zahlreichen hochkarätigen Eigenkompositionen über klassische Stücke wie Mozarts „Rondo a la Turca“, Jazzstandards wie „Sweet Georgia Brown“ und Django Reinhardts „Djangos Tiger“ bis hin zu Klassikern wie „Tears in Heaven“. 
Man sah es und man hörte es: „Magic acoustic Guitars“ leben und lieben ihre Musik, geben den Melodien und Instrumenten mit ihrer absolut professionellen Virtuosität leidenschaftlichen Charakter. Das brachte dem Duo bei der Goldenen Künstler-Gala die Auszeichnung „Künstler des Jahres 2014" in der Sparte „Instrumentalisten" ein. Zahlreiche prominente Engagements und TV-Auftritte sind ein weiterer Beleg ihrer fesselnden Popularität, mit der sie ihr Publikum restlos in ihren Bann ziehen. Aber auch bei Kirchen- und Katholikentagen fesseln sie regelmäßig bei dutzenden Auftritten in wenigen Tagen die Massen. So auch jetzt in der Elisabethkirche. Dank der Kolpingsfamilie Kassel-Zentral gab es auch ein Gläschen Sekt oder Wasser in der Pause. 
Am Konzertende gab es dann als letzte Zugabe eine gute Nachricht. Auch 2021 werden die beiden Ausnahmekünstler in der Elisabethkirche ein Konzert geben. Der Termin wird noch bekannt gegeben.


Fotos: Kerstin Leitschuh