Freya Klier liest in der Elisabethkirche

Die bekannte DDR-Bürgerrechtlerin und Autorin Freya Klier wirft in ihrer Lesung aus ihrem neuesten Buch „Dresden 1919 – Die Geburt einer neuen Epoche“ am 21.6.19 um 17 Uhr in der Elisabethkirche Kassel (Friedrichsplatz 13) in facettenreicher Weise einen Blick in die unruhige Zeit vor 100 Jahren. Es ist eine Zeit von Zusammenbruch und Neubeginn, in der auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge entsteht. Die Lesung ist Teil der Jubiläumsveranstaltungen „100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.“.

Klier ist wichtig, dass man bei einem solchen Rückblick nicht nur Informationen aneinanderreiht, sondern auch Fragen wie diese stellt: 

Wie kann aus erlebter eine berichtete, dann eine verfälschte und instrumentalisierte Geschichte werden? Wie kann es sein, dass deren Darstellung längst nicht mehr mit dem damaligen Geschehen, sondern hauptsächlich mit ganz aktuellen Interessen verbunden wird? Eine Geschichtsstunde mit Freya Klier, die nachdenklich machen sollte!

Die Lesung wird eingeleitet mit einem historischen Blick auf die Zeit vor 100 Jahren von Prof. Dr. Jens Flemming.
Regionalkantor Thomas Pieper spielt Improvisationen an der Bosch-Bornefeld-Orgel.



Foto © Nadja Klier 
Foto © Nadja Klier


Freya Klier, geboren 1950 in Dresden, war Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung. Sie war Schauspielerin und Theaterregisseurin und arbeitet heute als Dokumentarfilmerin und Autorin. Sie unterstützte das gemeinsam mit dem Frauenverband im Bund der Vertriebenen entwickelte Buch des Volksbundes „Treibgut des Krieges“ (2008) mit einem Geleitwort.