Projektgruppe zur Erstellung eines integrierten Schutzkonzepts eingerichtet

25.03.2019

Es geht gegen Missbrauch! Eine der größten Pfarreien des Bistums Fulda bringt eine Projektgruppe auf den Weg, die die Erarbeitung eines institutionelles Schutzkonzepts für alle Kirchorte und Einrichtungen der Kirchengemeinde St. Elisabeth unter Beteiligung zahlreicher Mitverantwortlicher bis Ende des Jahres 2020 fertigstellen will. Wer an Mitarbeit interessiert ist, kann sich gerne im Pfarrbüro melden.

„Das ist die Frist [bis Ende 2020], die das Bistum den Gemeinden für diese wichtige Hausaufgabe zum Schutz vor Missbrauch innerhalb der Kirche gesetzt hat“ sagt Pfr. Peter Bulowski, der zusammen mit der Präfentionsfachkraft Monika Kleer und den pastoralen Mitarbeitern das Projekt der Pfarrei kürzlich initiiert hat. 


Die Gruppe, die sich in diesen Tagen gründete, wird eine Aktions- und Aktivenliste aktualisieren und eine Risikoanlayse planen, die sie auf Tätigkeitsbereiche und Veranstaltungen anwendet.

Auf dem Arbeitsplan steht weiterhin die Erstellung eines Verhaltenskodex für Ehrenamtliche und Mitarbeiter. Außerdem werden Ansprechstellen und Beschwerdewege verdeutlicht und in einem Qualitätsmanagement eingebettet, das für die Nachhaltigkeit der Arbeiten sorgen wird.

Der kirchliche Rechtsträger kann dann nach Erstellung diese Konzeption für seinen Wirkungskreis in Kraft setzen, damit Schutzbefohlene in einer sicheren Pfarrei wirken und leben können.
Pastoralreferentin Michaela Tünnemann begleitet den Prozess im Auftrag des Bistums beratend.

Bis Pfingsten soll die ehrenamtliche Projektgruppe zusammen kommen, die sich aus freiwillig Engagierten und Fachleuten zusammensetzen wird, die mit den Fragestellungen befasst sind und Fachwissen mitbringen.

Wer an einer Mitarbeit interessiert ist, der kann sich im Zentralbüro der Pfarrei melden. Die Berufung in die Projektgruppe erfolgt nach Bewerbung und Auswahlgespräch.