Schauspiel über die Frau des Pilatus regte zum Nachdenken an

25.03.2019

Das „Ensemble Theatrum“ spielte am 23. März in der Elisabethkirche Kassel das Stück „Claudia Procula – die Frau des Pilatus“ als besonderes Theatererlebnis in der Fastenzeit. Das Stück widmet sich dem Passionsgeschehen in sensiblen Theaterbildern mit Musik und einem faszinierenden Bühnenbild. Eine scheinbar bekannte Geschichte, erzählt aus dem Blickwinkel derer, welche die Geschichte offiziell nicht mitgeschrieben haben und in diesem Fall aus der Sicht einer “Randfigur”, der Seherin und Ehefrau Claudia Procula.

Geschickt werden in dem Stück biblische Texte mit einer erfundenen Geschichte verwoben. Die Träume der jungen Römerin Claudia führen sie in den Tempel der Isis, wo sie den Blick eines jungen Mannes nicht vergessen kann. Doch den großen Aufruhr in der Provinz Judäa, den sie und ihr Mann, der Statthalter Pontius Pilatus erleben, hat sie nicht vorhergesehen. Bis sie in ihren Träumen das Leid eines Gekreuzigten sieht. Immer wieder erschienen durch im Bühnenbild Zeichen, Worte und Formen, durch wenige Requisiten würden Räume und Personen gewechselt. Der biblisch-historische Stoff führt nach heran an die Zeit und Person Jesu. Es spielten Friederike v. Krosigk, Hannah Vongries, Hubertus v. Krosigk und Thomas Zieler. Veranstalter war das Katholische Dekanat Kassel-Hofgeismar, das Evangelische Forum und die Kirchengemeinde Sankt Elisabeth Kassel. 


Als nächstes steht 13.4.19 um 19.30 Uhr das Stück „Judas“ mit Gunter Heun auf dem Spielplan der Elisabethkirche. Der Eintritt ist dann frei. 



Hier einige Eindrücke vom Theaterstück "Claudia Procula - Die Frau des Pilatus".