Firmgruppe trifft Firmspender

01.09.2017

Unsere Firmbewerberinnen und Firmbewerber trafen gestern ihren Firmspender, Domdechant Professor Werner Kathrein, am Grab des Heiligen Bonifatius in Fulda. Zuvor besuchten sie das Bibelhaus Erlebnismuseum in Frankfurt am Main.

Der Ausflugstag gleich mit einer Panne: Der Bus mit 25 Jugendlichen und fünf Katecheten sprang nicht an. Und der Ersatzbus lies auf sich warten. Spontan zog Gemeindereferent Maurice Radauscher die Katechese über den Ablauf der Firmfeier vor. Aus den Texten des Ritus leitete er für die Jugendlichen zwei wesentliche Fragen ab, die sie sich in den Wochen bis zur Firmung noch unbedingt stellen sollten. „Erstens: Wie kannst du Jesus in deinem Leben ähnlich werden? Und zweitens: Willst du es? Willst du wirklich immer Teil der Kirche sein und mit Gott leben?“ Hausaufgaben gab es dann auch noch – dabei hatten die Jugendlichen für ihre Firmfahrt extra schulfrei bekommen. So bekamen sie aufgetragen, sich einen Firmpaten oder eine Firmpatin zu suchen. „Und findet mal heraus, was euer Name bedeutet. Euer Firmspender könnte euch danach fragen...“, gab Radauscher einen Tipp.

 

Mit dem Ersatzbus und fast zweistündiger Verspätung konnte es endlich losgehen. Gerade rechtzeitig wurde das Bibelhaus Erlebnismuseum in Frankfurt am Main erreicht. Dort erlebten die Jugendlichen und ihre Begleitpersonen hautnah die Welt des Alten und Neuen Testaments. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die als Abraham und Sarah verkleideten Jugendlichen Lat und Michelle salbten ihre Gäste vor dem Beduinenzelt mit kostbarem Nardenöl. Und später saß die Kasseler Firmgruppe in einem Fischerboot vom See Genezareth.

 

Nach einer Mittagspause, die auf der Frankfurter Zeil sicherlich noch zu kurz ausfiel, ging die Reise schließlich weiter in die Domstadt Fulda. Auf dem Domplatz schon wurde die Firmgruppe von ihrem Firmspender Domdechant Professor Werner Kathrein begrüßt. Er stellte sich am Bonifatiusgrab vor und erzählte über das Leben des Heiligen und über die Geschichte des Klosters Fulda. Dabei wusste er die Geschichte mit der heutigen Situation zu verknüpfen und gab noch einige Impulse zum Sakrament der Firmung. Mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier wurde der ereignisreiche Tag in Fulda beendet.