Vortrag von Hans Eichel: documenta – die Geschichte einer Globalisierung

05.07.2017

Für Hans Eichel ist die documenta die lokale Geschichte einer Globalisierung. Wie es dazu gekommen ist und was weiter dafür getan werden muss thematisiert der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der documenta GmbH in seinem Sonntagsvortrag am 9. Juli, 16:30 Uhr, im Begleitprogramm zur Installation „Statik der Resonanz“ in der Elisabethkirche. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit „Freunde des Stadtmuseums Kassel e.V.“

In den über 60 Jahren, in denen die documenta jetzt besteht, entwickelte sich für den gebürtigen Kasseler und ehemaligen Oberbürgermeister Hans Eichel die lokale Geschichte einer Globalisierung. Wie konnte aus dem künstlerischen Begleitprogramm zur Bundesgartenschau 1955 in Kassel das bedeutendste Weltkunstereignis der Gegenwart werden? Und was sind die Bedingungen dafür, dass das so bleibt? Diesen Fragen geht Hans Eichel, selbst Aufsichtsratsvorsitzender der documenta GmbH von 1975 bis 1991, in seinem Vortrag nach.

 

Hans Eichel war Oberbürgermeister von Kassel von 1975 bis 1991. Danach hatte er bis 1999 das Amt des Ministerpräsidenten des Landes Hessen inne. Bis 2005 war er dann Bundesminister der Finanzen. Zum Thema „60 Jahre documenta: Die lokale Geschichte einer Globalisierung“ gab er 2015 ein Buch im B & S Siebenhaar Verlag heraus.

 

Die Sonntagsvorträge

Namhafte Theologen, Kunstdenker und Kunstmanager kommen bis 17. September jeweils ab 16:30 Uhr in der Elisabethkirche zu Wort. Im Begleitprogramm zur Installation „Statik der Resonanz. Anne Gathmann in der Elisabethkirche“ ist Mitdenken, Nachfragen und Mitreden erwünscht. Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen sich die Veranstalter.