Über die Sichtbarkeit Gottes

30.06.2017

Gott ist unsichtbar. Das kann der Mensch kaum aushalten und hat für die Sichtbarkeit Gottes eine reiche Bildtradition entwickelt. Das gilt im besonderen Maß für die christliche Bildtradition. Sie ist Thema des Sonntagsvortrags von Prof. Dr. Reinhard Hoeps am 2. Juli, 16:30 Uhr, im Begleitprogramm zur Installation „Statik der Resonanz“ in der Elisabethkirche.

Die christliche Bildtradition hat eine reiche Tradition, auch was den „unsichtbaren Gott“ betrifft. Dem Bekenntnis zur Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus gehen die im Alten Testament geschilderten Erscheinungen Gottes voraus. Der Münsteraner Bildtheologe Reinhard Hoeps erkundet in den Bildern von Gott die Strukturen und geschichtlichen Entwicklungen seiner Sichtbarkeit von den Anfängen des Bildes im Christentum bis in die Moderne. Denn die Sichtbarkeit Gottes ist alles andere als bloßes Zugeständnis an das menschliche Unvermögen, sich mit der Unsichtbarkeit Gottes zu arrangieren.

 

Der 1954 geborene Reinhard Hoeps ist seit 1993 Professor für Systematische Theologie und ihre Didaktik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Dort leitet er seit 1998 die Arbeitsstelle für christliche Bildtheorie, theologische Ästhetik und Bilddidaktik. Hoeps ist Herausgeber des Handbuchs der Bildtheologie (seit 2007).

 

Die Sonntagsvorträge

Namhafte Theologen, Kunstdenker und Kunstmanager kommen bis 17. September jeweils ab 16:30 Uhr in der Elisabethkirche zu Wort. Im Begleitprogramm zur Installation „Statik der Resonanz. Anne Gathmann in der Elisabethkirche“ ist Mitdenken, Nachfragen und Mitreden erwünscht. Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen sich die Veranstalter.

 

www.kunstraumkirche.de

Das Ausstellungsprogramm bietet zahlreiche Extra-Veranstaltungen und Gottesdienste an. Die Infos zu allen Veranstaltungen werden jeweils aktuell auf www.kunstraumkirche.de sowie auf www.facebook.de/elisabethkirche präsentiert.