Musik, Kunst und Kultur an der Elisabethkirche

Die Elisabethkirche ist als Innenstadtkirche am Friedrichsplatz mit der denkmalgeschützten Bosch-­Bornefeld­ Orgel ein Ort der Experimente und der Kooperationen mit Musikschaffenden, der Universität Kassel, dem Staatstheater Kassel, den Kasseler Musiktagen und der Musikakademie der Stadt Kassel »Louis Spohr«. Die Konzertreihen und Einzelveranstaltungen verschiedener Chöre, Sängerinnen und Sänger und Instrumentalisten zeigen die große Vielfalt der Kirchenmusik und bieten Musik in der Kirche für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Mittlerweile hat sich die Elisabethkirche schon zu einem beliebten Ort in der Kasseler Kulturszene entwickelt.

Nicht nur das Klangdenkmal der Bosch-Bornefeld-Orgel sondern auch viele andere Künstler laden immer wieder ein, durch die Musik einen neuen Zugang zu Gott und zum Glauben zu gewinnen.
Bei freiem Eintritt wird zur Unterstützung der Veranstaltungen um eine Spende am Ausgang gebeten. 


Auch für das zweite Halbjahr 2018 wurde ein interessantes Programm zusammengestellt, das eine große Vielfalt geistlicher Musik widerspiegelt.


Immer wieder, insbesondere zur Documenta, gibt es in der Elisabethkirche auch Ausstellungen namhafter Künstler. 


 
 

Die Elisabethkirche in der Kirchengeschichte


Auch in der Kirchengeschichte Kassels spielt die Elisabethkirche eine besondere Rolle. Nach der Reformation wurde als erste katholische Kirche vom damaligen Landgrafen Friedrich II (1720-1785), der 1749 zum katholischen Glauben übertrat, der Auftrag erteilt, ein "geistliches Haus" zu erbauen. Diese wurde 1777 der Heiligen Elisabeth von Thüringen der Patronin und "Mutter" des Hauses Hessen geweiht. Im zweiten Weltkrieg wurde die alte Elisabethkirche, die auf Höhe des heutigen Staatstheaters stand, so zerstört, dass nach dem Krieg ein Neubau auf der anderen Seite des Friedrichsplatzes errichtet wurde. Mehr zur Kirchengeschichte der Elisabethkirche findet sich in der Festschrift.