Musik, Kunst und Kultur an der Elisabethkirche

Die Elisabethkirche ist als Innenstadtkirche am Friedrichsplatz mit der denkmalgeschützten Bosch-­Bornefeld­ Orgel ein Ort der Experimente und der Kooperationen mit Musikschaffenden, der Universität Kassel, dem Staatstheater Kassel, den Kasseler Musiktagen und der Musikakademie der Stadt Kassel »Louis Spohr«. Die Konzertreihen und Einzelveranstaltungen verschiedener Chöre, Sängerinnen und Sänger und Instrumentalisten zeigen die große Vielfalt der Kirchenmusik und bieten Musik in der Kirche für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Mittlerweile hat sich die Elisabethkirche schon zu einem beliebten Ort in der Kasseler Kulturszene entwickelt.

Nicht nur das Klangdenkmal der Bosch-Bornefeld-Orgel sondern auch viele andere Künstler laden immer wieder ein, durch die Musik einen neuen Zugang zu Gott und zum Glauben zu gewinnen.
Bei freiem Eintritt wird zur Unterstützung der Veranstaltungen um eine Spende am Ausgang gebeten. 



Damit baut die Elisabethkirche ihre Arbeit als "Kulturkirche" weiter aus.


Immer wieder, insbesondere zur Documenta, gibt es in der Elisabethkirche auch Ausstellungen namhafter Künstler. 


Auch für das erste Halbjahr 2019 wurde ein interessantes Programm zusammengestellt, das eine große Vielfalt geistlicher Kultur und Musik widerspiegelt. 

 

Neu: Kultur in Kassel

Eine Seite - viele Kulturinitiativen. Die Pfarrei Sankt Elisabeth Kassel ist Träger der großen Veranstaltungsseite für Kassel. Unter dem im Folgenden angegebenen Link finden Sie einen Überblick über die Kulturangebote der Elisabethkirche, aber auch anderer Initiativen, darunter das Staatstheater, das Sepulkralmusem oder Naturkundemuseum. 

 

Erstes Halbjahresprogramm 2019

Beginn am Valentinstag


Mit „magic acoustic guitars“ konnte eines der besten deutschen Gitarrenduos gewonnen werden. Roland Palatzky und Matthias Waßer wurden für ihre Konzerte mehrfach ausgezeichnet. „Es wird ein romantischer Abend in der festlich erleuchteten Kirche am Tag des Heiligen Valentins“, verspricht Marcus Leitschuh, Projektleiter für die Kultur in der Elisabethkirche. Karten gibt es für 10 bzw. 5 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung St. Elisabeth, gegenüber der Martinskirche.


Theater und Musik in der Fastenzeit

In der Fastenzeit gibt es zwei Theateraufführungen. Christian Doll, ehemaliger Intendant der Bad Gandersheimer Domfestspiele, inszenierte das Stück „Judas“ von Lot Vekemans. Gunter Heun spielt es am 13.4.19 um 19.30 Uhr. Das Theaterensemble „Ensemble Theatrum“ spielt am 23. März 2019 um 16 Uhr „Claudia Procula – die Frau des Pilatus“. Die Inszenierung widmet sich dem Passionsgeschehen in sensiblen Theaterbildern mit Musik und einem faszinierenden Bühnenbild. Veranstalter ist das Katholische Dekanat Kassel-Hofgeismar, das Evangelische Forum und die Kirchengemeinde Sankt Elisabeth Kassel.
Für die Telefonseelsorge Nordhessen findet ein Benefizkonzert zahlreicher Musikerinnen und Musiker statt und im April folgt ein Passionskonzert. Etwas Besonderes wird die „African Gospel Night“ am 27.4.19 mit dem „Akwaba Gospelchor“ (Berlin). Der Chor pflegt den schwarz-afrikanischen Gospel und entwickelt ihn weiter. Der Chor ist auch schon mit internationalen Stars wie Sam Smith und Howard Carpendale aufgetreten. Die Stimmen werden von afrikanischen Musikinstrumenten begleitet. Von ruhig bis mitreißend lädt die Musik zum Tanzen und Entspannen ein.

Kooperation mit der Musikakademie


Im Mai und Juni spielen jeweils donnerstags um 19 Uhr wieder Studierende der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ in der Konzertreihe „Auf eine halbe Stunde“. „Diese Form der Nachwuchsförderung und die vielfältigen Kooperationen in die Kasseler Kulturszene hinein sind uns wichtig“, so Regionalkantor Thomas Pieper. Auch das Sommerkonzert Kasseler Chöre und die Reihe „Im Atem der Zeit“ in Verbindung mit dem „Kasseler Kulturforum“ werden fortgesetzt. Ebenso wird es wieder einen musikalischen Gottesdienst am Sonntag des Altstadtfestes geben. „Als 2015 die Bosch-Bornefeld-Orgel ihre neue Heimat in der Elisabethkirche fand, haben wir uns gewünscht, dass die Investition ein Gewinn für die Kasseler Kulturlandschaft wird. Diese Hoffnung hat sich bewahrheitet“, schaut Pfarrer Peter Bulowski auf das letzte Jahr zurück. Bulowski: „Stolz sind wir, dass wir Ende 2017 den Sonderpreis des Kasseler Kulturförderpreises für kontinuierliche künstlerische und musikalische Programmgestaltung auf höchstem Niveau bekamen. Das spornt uns an, auch weiterhin Kultur, Liturgie und Experiment als Teil der Kasseler Kulturszene für alle Bürgerinnen und Bürgern in der Kirche einzubringen.“



 
 

Zweites Halbjahresprogramm 2018

Die Elisabethkirche in der Kirchengeschichte




Auch in der Kirchengeschichte Kassels spielt die Elisabethkirche eine besondere Rolle. Nach der Reformation wurde als erste katholische Kirche vom damaligen Landgrafen Friedrich II (1720-1785), der 1749 zum katholischen Glauben übertrat, der Auftrag erteilt, ein "geistliches Haus" zu erbauen. Diese wurde 1777 der Heiligen Elisabeth von Thüringen der Patronin und "Mutter" des Hauses Hessen geweiht. Im zweiten Weltkrieg wurde die alte Elisabethkirche, die auf Höhe des heutigen Staatstheaters stand, so zerstört, dass nach dem Krieg ein Neubau auf der anderen Seite des Friedrichsplatzes errichtet wurde. Mehr zur Kirchengeschichte der Elisabethkirche findet sich in der Festschrift.