Inhaltsseite

Events in der Elisabethkirche - März und April

23. März

 

Theaterstück "Claudia Procula - Die Frau des Pilatus"


Das „Ensemble Theatrum“ spielt am 23. März 2019 um 16 Uhr in der Elisabethkirche Kassel das Stück „Claudia Procula – die Frau des Pilatus“ als besonderes Theatererlebnis in der Fastenzeit. Das Stück widmet sich dem Passionsgeschehen in sensiblen Theaterbildern mit Musik und einem faszinierenden Bühnenbild. Eine scheinbar bekannte Geschichte, erzählt aus dem Blickwinkel derer, welche die Geschichte offiziell nicht mitgeschrieben haben und in diesem Fall aus der Sicht einer “Randfigur”, der Seherin und Ehefrau Claudia Procula.


„Spannend und bewegend bis zur letzten Minute... ernsthaft aber kraftspendend und warm...“ waren begeisterte Zuschauer-Reaktionen.
Die Träume der jungen Römerin Claudia führen sie in den Tempel der Isis, wo sie den Blick eines jungen Mannes nicht vergessen kann. Doch den großen Aufruhr in der Provinz Judäa, den sie und ihr Mann, der Statthalter Pontius Pilatus erleben, hat sie nicht vorhergesehen. Bis sie in ihren Träumen das Leid eines Gekreuzigten sieht. Es spielen Friederike v. Krosigk, Hannah Vongries, Hubertus v. Krosigk und Thomas Zieler.
Das „Ensemble Theatertrum“ ist ein professionelles Theaterensemble mit fester Bühne im 800 Jahre alten Schloss Hohenerxleben, Sachsen-Anhalt und Gastspielen in ganz Deutschland. Es ist Teil einer Stiftung, die sich dem Wiederaufbau des Schlosses widmet. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Es gibt freie Platzwahl. Veranstalter ist das Katholische Dekanat Kassel-Hofgeismar, das Evangelische Forum und die Kirchengemeinde Sankt Elisabeth Kassel.


 

24. März

 

Benefizkonzert der Telefonseelsorge

Am 24. März 2019 findet um 19.30 Uhr ein Benefizkonzert für die Telefonseelsorge in der Elisabethkirche Kassel statt. Mitwirkende sind u.a. Kerstin Rhön (Saxofon), Emma Marie Dulog (Harfe) mit dem Kammerorchester des Friedrichsgymnasiums, Flötengruppe und ELSE Chor Friedrichsgymnasium, Kirchenband Staufenberg, Mana Usui (Orgel), Polizeichor Kassel mit der Sopranistin Astrid Weber, Trio D‘Anches Dancy-Enkemeier-Menzel sowie eine Gregorianik-Schola.


Die TelefonSeelsorge Nordhessen, gegründet 1957, gehört zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Wir sind in unserem Menschenbild und in unserer Arbeitsweise den christlichen Kirchen verbunden, sind aber für jeden unabhängig von Geschlecht, Alter, Weltanschauung oder Konfession da. Die derzeit 70 ehrenamtlichen TelefonSeelsorgerinnen und -seelsorger, besetzen das Telefon rund um die Uhr, Tag für Tag. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden werden von einer Hauptamtlichen begleitet und koordiniert und reflektieren ihre Arbeit in regelmäßig stattfindenden Supervisionen. Die TelefonSeelsorge Nordhessen arbeitet nach bundesweit verbindlichen Standards, im Verbund mit 104 weiteren TelefonSeelsorgestellen in Deutschland.
Im Jahr 2017 konnte die TelefonSeelsorge Nordhessen gut 13.000 Anrufe zählen, von denen 64% Seelsorge- und Beratungsgespräche waren. 73% der Anrufenden waren Frauen, 27 % Männer. Nach technischen Neuerungen durch den Hauptsponsor aller deutschen TelefonSeelsorgeeinreichtungen, der Deutschen Telekom, arbeitet die TelefonSeelsorge Nordhessen im Verbund mit den benachbarten Einrichtungen aus Fulda, Gießen, Marburg und Wetzlar zusammen.



 

06. April

 

Besonderes Passionskonzert


KASSEL. Ein besonderes Passionskonzert gibt es am Samstag, 6. April 2019 um 16 Uhr in der Elisabethkirche Kassel am Friedrichsplatz.  Der erste Teil wird durch einen Kinderchor bestritten der dann im Verlauf des Konzertes durch Erwachsene und Orchester ergänzt wird. Das Programm ist vielseitig, eine Zusammenstellung von Werken einiger Komponisten aus unterschiedlichen Epochen: Von Bach, Mendelssohn und Rheinberger bis Chilcott und Riegler. Der inhaltliche Bogen führt uns vom Leid zur Verlassenheit und schließlich zur Zuversicht in der Vertonung des Liedes „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Mitwirkende sind Clare Tucker (Sopran), ein Streichorchester, Thomas Pieper (Orgel), der Chor „in cantico“ unter der Gesamtleitung von Gudrun Stute. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.


 

13. April

 

Theaterereignis über Judas

Das Theaterereignis jetzt auch in Kassel: Gunter Heun spielt Judas im gleichnamigen Stück von Lot Vekemans am Samstag, 13. April 19, um 19.30 Uhr in der Elisabethkirche Kassel. Regie führt Christian Doll, u.a. Intendant der Bad Gandersheimer Domfestpiele. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.


Ein Theaterereignis, das unter die Haut geht. Judas galt als der biblische Verräter Jesu in der christlichen Welt lange Zeit als Inkarnation des Bösen und ultimativer Sündenbock. Die niederländische Autorin Lot Vekemans zeigt eine neue Perspektive auf Judas Ischariot, indem sie ihn nach über 2000 Jahren wieder auferstehen lässt. In einem bewegenden intimen Zwiegespräch mit den Zuschauerinnen und Zuschauern ringt, schwitzt und kämpft er um seine Geschichte, um seine Motive, die sich so sehr unterscheiden von dem, was wir als festgelegt und kanonisiert über sein Tun zu wissen meinen. Schauspieler Gunter Heun (bekannt u.a. aus „Mariendrof“ und „Soko München“) gibt dem Jünger, der Jesus verriet, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und sie lässt ihn fragen stellen. Was wäre gewesen, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden. Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? 
Lot Vekemans schrieb das Stück „Judas“, das 2007 in Haarlem uraufgeführt wurde. Vekemans will die Zuschauer in Dialog mit ihren eigenen Judasvorstellungen schicken: „Judas wird von Menschen verhöhnt, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig, dass in Porträts, die über die Jahrhunderte entstanden sind, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.“ Deshalb ist es nach 2000 Jahren an der Zeit, dass Judas selber spricht: Er inszeniert einen letzten Versuch, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurückzubringen und sein Publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst.

Gunter Heun wurde 1971 im hessischen Kelkheim geboren und wuchs in Bayern auf. Sein Studium absolvierte er an der Neuen Münchner Schauspielschule. Engagements führten ihn Engagements nach Göttingen, Regensburg, Stuttgart, Oberhausen, Wiesbaden und Ingolstadt. Er spielte bei den Burgfestspielen Interlaken den Domfestspielen Bad Gandersheim und aktuell bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Mit seiner Frau lebt er in Bad Homburg.

Pfarrer Peter Bulowski freut sich auf die Aufführung: „Am Abend vor dem Palmsonntag bietet dieses Theaterstück einen spannenden und bewegenden Einstieg in die Karwoche. Das wird ein Abend für Freunde der Schauspielkunst und Interessierte an der Deutung der biblischen Geschichte für uns heute.“ 

 

27. April

 

African Gospel Night mit dem Akwaba Gospelchor aus Berlin


Der Akwaba Gospelchor (Berlin) kommt auf seiner Tournee am 27.4.19 um 20 Uhr in die Elisabethkirche Kassel.Der Chor pflegt den schwarz-afrikanischen Gospel und entwickelt ihn weiter. Die Sängerinnen und Sänger kommen aus Côte d‘Ivoire, Kamerun, Ghana, Kenia und Burkina Faso. Durch die Gründung des Chores möchte der Chor seinen Beitrag zur Völkerverständigung leisten und Freude in die Herzen transportieren.

Das Repertoire ist eine Mischung aus afrikanischen und westlichen christlichen Liedern. Der Chor ist auch schon mit internationalen Stars wie Sam Smith und Howard Carpendale aufgetreten und hat seine Heimat in der katholischen Kirchengemeinde St. Paulus Berlin Moabit. Die Stimmen werden von afrikanischen Musikinstrumenten begleitet. Von ruhig bis mitreißend lädt die Musik zum Tanzen und Entspannen ein. www.akwaba-gospelchor.com
Eintritt: 20 € / 12 € (ermäßigt). Vorverkauf ist ab 15. Februar in der „Buchhandlung St. Elisabeth“, Die Freiheit 2, 34117 Kassel.