Kunst und Kirche nach der documenta

14. Sep 2022

Mit der Elisabethkirche als eigenes Projekt und der Kirche St. Kunigundis als documenta-Standort hat die katholische Kirche in diesem Sommer zwei außergewöhnliche Kunsträume in Kassel geöffnet. Bald schließen diese Räume und das macht die Fragen gerade drängend: Welche Kunst und welche Künstler finden den Weg in die Kirchen? Welche künstlerische, vielleicht sogar prophetische Kraft wird in den Kirchenräumen wirksam? Was zeichnet die Kirche als Gast- und Heimatgeberin für die Kunst gegenwärtig aus oder eben nicht? Was hat sie von der documenta? Darüber kommen Benita Meißner von der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. München und Dr. Guido Schlimbach von der Kunst-Station Sankt Peter Köln am Samstag, 17. September, 12 Uhr zusammen mit Diözesanbaumeister Martin Matl vom Bistum Fulda und Moderator Christoph Baumanns ins Gespräch.

Kunstraumkirche
Kunstraumkirche

„Poem of Pearls ist ein wunderbarer Ort für die Stille, für die Musik und für das Gespräch. Kommen Sie und reden Sie mit“, lädt Baumanns das Publikum zur 12 Uhr-Stunde am Samstag in die Elisabethkirche ein. es ist die letzte Samstagsmatinee im Begleitprogramm der Installation von Birthe Blauth in der Elisabethkirche. Poem of Pearls verwandelt den Kirchenraum in ein künstliches Paradies und lädt die Besucher dazu ein, eine Reise zu unternehmen, die äußerlich mit dem Weg über das aufgezeichnete Labyrinth auf dem Vorplatz beginnt und dann durch eine Transitzone in den künstlichen Paradiesgarten führt. In der Mitte des Raums steht eine große Schale voll echter Perlen, Symbol für die Seele. Die Perlen geben der Installation den Namen: „Poem of Pearls“.

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende freuen sich die Veranstalter. Alle aktuellen Infos zu „Poem of Pearls“ auf www.kunstraumkirche.de.

Dr. Guido Schlimbach
Dr. Guido Schlimbach