Transparente und Postkarten: Pfarrei Sankt Elisabeth Kassel wirbt fürs Impfen

07. Okt 2021

Mit Transparenten und Postkarten motiviert die katholische Kirchengemeinde Sankt Elisabeth an ihren Kirchen in Kassel für das Impfen gegen Covid19. Verbunden mit dem Slogan #LassDichImpfen sind Zitate von Papst Franziskus, Bischof Dr. Michael Gerber und Generalvikar Prälat Christof Steinert (Bistum Fulda) sowie Bischöfin Dr. Beate Hofmann (Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck) zu sehen.

„Die Übersicht der Stadt Kassel zeigt, dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auch in zu unserer Kirchengemeinde gehörenden Stadtteilen immer noch zu hoch ist. Deshalb werben wir aus christlicher Verantwortung für das Impfen und damit für den Schutz des Lebens“, so Pfarrer Peter Bulowski. Transparente hängen vor der Elisabethkirche am Friedrichsplatz, der Kirche St. Bonifatius an der Weserspitze und auf dem Gelände der Kirche St. Joseph am Rothenberg. Gemeindemitglieder verteilen Postkarten. Auch über die sozialen Medien und die Homepage will man Menschen erreichen. Auf den Werbemitteln ist ein Link und die Telefonnummer für städtische Impfmöglichkeiten zu finden und auch zum Robert-Koch-Institut für Informationen und Aufklärung.

Auf den Transparenten werden vom Bistum Fulda Bischof Dr. Michael Gerber und Generalvikar Prälat Christof Steinert mit dem Satz zitiert: „Wer sich impfen lässt, schützt sich und andere. Das ist letztlich auch ein Akt der Nächstenliebe.“ Froh ist die katholische Kirchengemeinde, dass sich die evangelische Bischöfin Dr. Beate Hofmann (Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck) beteiligt und damit ein starkes Zeichen der Ökumene setzt. Von Bischöfin Hofmann liest man in großen Lettern: „Ich habe mich impfen lassen, damit die Ausbreitung des Coronavirus gestoppt wird und Kinder wieder unbeschwert spielen und lernen können.“ Das dritte Zitat stammt von Papst Franziskus: „Sich impfen zu lassen hat etwas mit Liebe zu tun: mit Liebe zu sich selbst, Liebe gegenüber Angehörigen und Freunden, Liebe unter den Völkern.“ Pfarrer Bulowski: „Uns war wichtig, dass wir durch die unterschiedlichen Zitate zeigen, dass Christinnen und Christen in besonderer Weise zum Schutz des Lebens aufgerufen sind und andere dazu motivieren sollen. Der Virus kennt keine Grenzen zwischen Ländern, Religionen, Konfessionen und Nationalitäten. Deshalb müssen wir ihm Grenzen durch Impfen aufzeigen und ihn so stoppen.“

Eine Umfrage vor den Gottesdiensten der Kirchengemeinde hatte ergeben, dass eine überdurchschnittlich hohe Impfquote bei den Gottesdienstbesucherinnen und -besucher vorliegt, im Pfarrgemeinderat sogar bei 100%. „Genau deshalb können und wollen wir für das Impfen aus voller Überzeugung werben“, ergänzt Georg Klein, Sprecher des Pfarrgemeinderates. Klein: „Impfen rettet Leben und wir wollen auch die Menschen in den eigenen Reihen informieren, motivieren und erreichen, die noch Vorbehalte haben oder Falschinformationen folgen.“

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