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Indien 2017

Eine erlebnisreiche Inspektionsreise ist schon wieder zu Ende gegangen. Vom 26.1. bis 6.2. haben wir Vorstandsmitglieder, Sabine Gehrling, Dr. Karl-Heinz Gergen und Pfarrer Peter Bulowski, die drei Dörfer im Süden Indiens und die ebenfalls von Msgr. Albert Diedrich gegründete Schule der Jesuiten besucht. Wie immer wurden wir mit großer Herzlichkeit – besonders von den Kindern in allen drei Dörfern – empfangen.

Im Dorf Vadamelpakkam mit 66 Kindern sind die Sturmschäden vom Dezember des letzten Jahres nicht zu übersehen: wie eine Schneise hat der Sturm viele Palmen umgelegt und Dächer abgedeckt. Gott sei Dank – es wurde niemand verletzt. Manche Schäden sind behoben, aber es wird noch großer Anstrengungen bedürfen, um das Dorf wieder auf Vordermann zu bringen.

Die von Jesuiten geführte Schule „Loyola Academy Vadamelpakkam“ in der unmittelbaren Nachbarschaft des Dorfes ist weiterhin im Aufbau begriffen. Der Bau eines weiteren Stockwerkes wird bald in Angriff genommen werden, zumal mit dem beginnenden Schuljahr die 11. Klasse hinzukommen wird.

Das Dorf mit den meisten Kindern – 242 an der Zahl – in Trichy mutet wie ein kleines Paradies an. 43 Kinder werden im Sommer nach Erreichung des Schulzieles das Dorf verlassen und teils eine Lehre beginnen, teils auf einem College studieren. 43 Kinder werden neu hinzukommen aus Dörfern, an denen das Wirtschaftwunder Indiens vollkommen vorbeigegangen ist und die immer noch in armseligen Hütten leben müssen. Es ist allerdings nicht zu übersehen, dass der Staat nach und nach kleine Steinhütten zur Verfügung stellt. Wir haben auf unserer Fahrt Gelegenheit gehabt, manche Hüttendörfer auf zu suchen. Nebenbei gesagt war es erschreckend zu sehen, wie besonders Frauen mit schwerer körperlicher Arbeit – hier in einer Ziegelei – belastet sind. Das sind die Mütter unserer Kinder.

Das dritte Dorf, in Zionpuram, war von „welcome“ und „farewell“ geprägt. Die Kinderzahl ist in den vergangenen Jahren auf 23 deutlich zurückgegangen. Der derzeitige Manager, Mr. Jestus, wird im Sommer in Ruhestand gehen. Die Kinder, die heute noch da sind, werden zum Teil nach ihrer Schulzeit das Dorf verlassen, einige werden im Dorf von Trichy wohnen, und einige werden nach Hause zurückkehren. In einem bewegenden vor allem von den Kindern gestalteten Abschiedsabend haben wir einander farewell gesagt. Um die Zukunft dieses Dorfes wird sich der indische Vorstand bemühen.

So bringen wir manche Informationen und Anregungen mit nach Deutschland. Durchweg konstruktive Gespräche in sachlicher Atmosphäre werden uns in Erinnerung bleiben. Und nicht zuletzt bringen wir Grüße und Dank mit von unseren indischen Freunden an alle Förderer in Deutschland und wo auch immer.

Und nicht zuletzt danken wir von den beiden Vorständen in Kassel und Isny Ihnen, verehrte Förderer dieses großen Sozialen Projektes, für Ihre treue Unterstützung und wünschen Ihnen Gottes Segen im Jahr 2017.


Ihr Pfr. Peter Bulowski

Spenden

Wir freuen uns über Spenden für unsere Indischen Kinderdörfer:

Freundeskreis des indischen Kinderdorfes St. Boniface Anbaham e.V.

Kto. 1281402 BLZ 520 503 53

IBAN DE65520503530001281402

BIC HELADEF1KAS

Kasseler Sparkasse

Herzlichen Dank.